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Wasser:Keine Wasserentnahme in Frankfurt: Kassel schränkt ein

Frankfurt/Kassel (dpa/lhe) - Wegen der anhaltenden Trockenheit hat die Stadt Frankfurt an die Bürger appelliert, keine Wasser aus Bächen und Flüssen zu entnehmen. In Nord- und Osthessen hat das Regierungspräsidium Kassel die Wasserentnahme eingeschränkt.

Der Wasserstand in einigen Frankfurter Bächen sei wegen der seit Wochen anhaltenden Trockenheit kritisch, teilte die Stadt am Dienstag mit. Deshalb sollte jeder zusätzliche Stress für die Ökosysteme der Bäche vermieden werden. Zahlreiche Frankfurter Bäche führten zu wenig Wasser, manche seien abschnittsweise bereits ausgetrocknet. Dies gefährde die Tiere und Pflanzen in den Bächen.

Auch in nord- und osthessischen Gewässern wurden niedrige Wasserstände gemessen. Das Regierungspräsidium Kassel rief die Bürger am Dienstag zu einem verantwortungsbewussten Handeln auf. An kleinen Gewässern dürfe kein Wasser mehr geschöpft werden, an großen Wässern bestehe eine Gefahr, wenn viele Personen gleichzeitig Wasser entnähmen. Die Wasserbehörden würden die Lage weiterhin beobachten und gegebenenfalls in der nächsten Woche konkrete Verbote verhängen. Entsprechende konkrete Beschränkungsverfügungen würden aktuell bereits von der Stadt Kassel, dem Werra-Meißner-Kreis und dem Landkreis Kassel vorbereitet, teilte das Regierungspräsidium mit.