Statussymbole:"Protz-Konsum ist für Akademiker ein Tabu"

Statussymbole: "Wir möchten nicht, dass Statusdenken Teil unseres Lebens ist", sagt W. David Marx. Er hat auch ein Buch darüber geschrieben.

"Wir möchten nicht, dass Statusdenken Teil unseres Lebens ist", sagt W. David Marx. Er hat auch ein Buch darüber geschrieben.

(Foto: privat)

Wir versuchen ständig, besser zu sein als die Menschen um uns herum - aber geben es nur ungern zu, sagt Autor W. David Marx. Warum das Streben nach Status so ein Tabu ist, was ein gutes Statussymbol ausmacht und wie man es den Neureichen zeigt.

Interview von Jannis Brühl

W. David Marx meldet sich im Videoanruf aus Tokyo. Der US-Amerikaner lebt seit 20 Jahren in Japan und schreibt über das, was in der berühmten Analyse des Soziologen Pierre Bourdieu einst die "feinen Unterschiede" getauft worden ist: Die Codes und Verhaltensweisen, mit denen sich Klassen und Milieus voneinander abgrenzen. Marx hat in Harvard Ostasienwissenschaften studiert und arbeitete als Markenberater schon für Firmen wie Levi's, Hermès und Nike. In seinem Buch "Status and Culture" untersucht er, wie das Streben nach Status unser Leben bestimmt.

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