AutoindustrieDie große Krisen-Show bei VW

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Beschäftigte des Volkswagenwerkes Zwickau gehen nach einem Protest am Werkstor zurück auf das Gelände zur Betriebsversammlung.
Beschäftigte des Volkswagenwerkes Zwickau gehen nach einem Protest am Werkstor zurück auf das Gelände zur Betriebsversammlung.
Hendrik Schmidt/dpa

Vorstandschef Oliver Blume und die anderen Manager reisen durch Deutschland, um ihre Sparpläne zu erklären. Doch die Auftritte gestalten sich holprig. Die Stimmung bei den Beschäftigten schwankt zwischen Ratlosigkeit und Empörung.

Von Christina Kunkel und Jan Schmidbauer

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Zwickau ist einer dieser Orte, an denen in dieser Woche einiges auf dem Spiel stand für Oliver Blume. Noch mehr stand für die Menschen auf dem Spiel, die hier arbeiten. Für den VW-Chef ging es um nicht weniger als um die Deutungshoheit. Für die 8000 Beschäftigten ging es um ihren Job, die Zukunft, die Existenz. Das Werk in Zwickau gehört nicht nur zu den VW-Standorten, die in dieser Woche Besuch vom Vorstandsvorsitzenden persönlich bekamen. Es gehört auch zu den Standorten, für die es im nächsten Jahrzehnt noch „keine wettbewerbsfähige Belegung“ gebe, wie Blume es nannte. Jetzt wollten die Menschen in Zwickau von ihm persönlich wissen, was das eigentlich heißt.

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In Zwickau wurden schon Autos gebaut, da existierte die Stadt Wolfsburg noch gar nicht. Doch jetzt reist ein VW-Chef hierher, der für nichts mehr garantieren kann. Über eine Autostadt zwischen Stolz und Fassungslosigkeit.

SZ PlusVon Jan Schmidbauer

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