AutomobilkonzernVW-Werk Osnabrück soll „Kompetenzzentrum für Verteidigung“ werden

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Daniela Cavallo, Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende von Volkswagen, gemeinsam mit Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), bei einem Werksbesuch Ende August.
Daniela Cavallo, Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende von Volkswagen, gemeinsam mit Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), bei einem Werksbesuch Ende August.
David Ebener/dpa

Rüstung statt Autos, das wird nun Realität für das VW-Werk Osnabrück. Etwa 75 Prozent der VW-Arbeitsplätze können gerettet werden.

Von Paulina Würminghausen, Hamburg

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Vergangenheit und Zukunft, an diesem Montagmorgen in Osnabrück ist beides vereint an einem Ort. Ausgerechnet da, wo 125 Jahre Automobil-Geschichte in einer dauerhaften Sammlung ausgestellt sind, wird zwischen Porsche und Kutsche Bahnbrechendes besiegelt: VW will das Osnabrücker Werk verkaufen. Schrittweise soll es zu einem sogenannten „Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen“ weiterentwickelt werden. Der mögliche Kaufpreis ist nicht bekannt. Wobei man der Vollständigkeit halber sagen muss, dass die Vereinbarung noch kein vollzogener Verkauf ist. Sie bildet lediglich die Grundlage für die nächsten Schritte.

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In der Autofabrik Osnabrück mussten sie schon viel durchmachen. Und die Zukunft ist wieder mal ungewiss. Die Rettung scheint die Rüstungsindustrie zu sein. Was macht das mit den Beschäftigten – und den Menschen in einer Stadt, die sich Friedensstadt nennt?

SZ PlusVon Paulina Würminghausen

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