WarnstreiksVW-Betriebsrat greift Vorstand und Großaktionäre scharf an

Lesezeit: 4 Min.

VW-Gesamtbetriebsratschefin Daniela Cavallo und IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger (vorne) bei der Streikkundgebung im Wolfsburg am Montagmorgen.
VW-Gesamtbetriebsratschefin Daniela Cavallo und IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger (vorne) bei der Streikkundgebung im Wolfsburg am Montagmorgen. Julian Stratenschulte/dpa

Der Betriebsrat fordert finanzielle Opfer der Familien Porsche und Piëch: Diese hätten allein in den vergangenen zehn Jahren mehr als  3,5 Milliarden Euro Dividende kassiert. Ein Betrag, für den jemand jede einzelne Woche im Lotto gewinnen müsse - 70 Jahre lang.

Von Alexander Hagelüken, Christina Kunkel

Jetzt machen die Beschäftigten ernst: Bei Volkswagen begannen am Montag die Warnstreiks gegen die radikalen Sparpläne des Vorstands, der bis zu drei Werke schließen und zehntausende Mitarbeiter entlassen will. Dabei legten Beschäftigte in neun von zehn deutschen Werken, für die der VW-Haustarif gilt, die Arbeit nieder. An den Streiks beteiligten sich bis zum Nachmittag 66 000 Beschäftigte, so die IG Metall.

Zur SZ-Startseite

MeinungAutoindustrie
:Der VW-Vorstand hat die Streiks provoziert

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken
Portrait undefined Alexander Hagelüken

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: