Die Verunsicherung ist groß. Viele Beschäftigte bei Volkswagen melden sich voller Sorgen bei ihren Betriebsräten. Seit am Freitag radikale Sparpläne bekannt wurden, wonach der Vorstand womöglich zusätzlich 50 000 Stellen abbauen und mehrere Werke dichtmachen will, hat mancher im Riesenreich des größten europäischen Autoherstellers Angst bekommen.
AutoindustrieBei VW kommt es zum großen Showdown
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Ministerpräsident Olaf Lies (l.) spricht mit VW-Chef Oliver Blume. Niedersachsen ist zweitgrößter Anteilseigner des Konzerns, Lies sitzt für das Land im Aufsichtsrat.
Carsten Koall/dpaRadikale Sparpläne sollen den Autohersteller aus der Krise führen. Dafür ist Management und Eigentümerfamilien womöglich jedes Mittel recht – es könnte sogar Versuche geben, die Macht der Beschäftigten zu brechen.
Von Alexander Hagelüken, Christina Kunkel und Paulina Würminghausen
