Autokonzern in der KriseVW-Chef bestätigt zum ersten Mal das Abbauziel von 100 000 Stellen

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Produktion in Emden: In was für einer Krise Europas größter Autohersteller steckt, war an den Verkaufszahlen von VW für das erste Halbjahr dieses Jahres abzulesen.
Produktion in Emden: In was für einer Krise Europas größter Autohersteller steckt, war an den Verkaufszahlen von VW für das erste Halbjahr dieses Jahres abzulesen. DAVID HECKER/AFP

Erstmals wird Oliver Blume konkreter bei Stellenabbau und Werksschließungen und richtet sich in einer internen Mitteilung direkt an die Belegschaft. Zuvor hatte der Betriebsrat großen Druck auf ihn ausgeübt.

Von Paulina Würminghausen, Hamburg

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Nach wochenlangen Gerüchten um Werksschließungen und Stellenabbau bestätigt Volkswagen intern zum ersten Mal das Abbauziel von insgesamt rund 100 000 Stellen. Dabei nennt der Konzern auch vier Werke, die zur Disposition stehen. So ist es in einer Mitteilung von Konzernchef Oliver Blume an die Belegschaft zu lesen. Diese wurde Montagmorgen um acht Uhr im VW-Intranet veröffentlicht, der Süddeutschen Zeitung liegt sie vor.

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Oliver Blume belässt es öffentlich bei vagen Andeutungen zu seinen Sparplänen. Nicht nur deshalb bereiten Betriebsrat und Gewerkschaft die nächste Eskalationsstufe vor.

SZ PlusVon Thomas Fromm, Alexander Hagelüken, Christina Kunkel und Paulina Würminghausen

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