Das Ultimatum des Betriebsrats hatte VW-Chef Oliver Blume verstreichen lassen. Bis zum Wochenende hat er sich nicht gegenüber den Beschäftigten zu seinen Sparplänen geäußert. Kein Wort zum möglichen Ende der Produktion in Zwickau, Emden und Hannover sowie im Audi-Werk in Neckarsulm. Kein Wort auch zu einem neuen, massiven Jobabbau. Dass es diese Pläne gibt und Blume sie für unausweichlich hält, um den Autohersteller zu retten, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Doch was genau der VW-Chef will und warum, das hat er bisher nur dem Aufsichtsrat und rund 250 Führungskräften mitgeteilt.
Krise bei VolkswagenEs wird einsam um VW-Chef Blume
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Öffentlich spricht VW-Chef Oliver Blume noch von „intelligenteren Lösungen“, als Werke zu schließen. Betroffen wäre auch die Fabrik in Zwickau. Doch ob das gelingt, ist offen.
JENS SCHLUTER/AFPOliver Blume belässt es öffentlich bei vagen Andeutungen zu seinen Sparplänen. Nicht nur deshalb bereiten Betriebsrat und Gewerkschaft die nächste Eskalationsstufe vor.
Von Thomas Fromm, Alexander Hagelüken, Christina Kunkel und Paulina Würminghausen, München/Hamburg
