VolkswagenHey Ello, macht mein Werk zu?

Lesezeit: 2 Min.

Auf Fragen, wie es bei VW weitergeht, hat die hausinterne KI wohl keine Antwort.
Auf Fragen, wie es bei VW weitergeht, hat die hausinterne KI wohl keine Antwort. IMAGO/Uwe Meinhold

Bei VW wird über Stellenabbau und Werksschließungen diskutiert – und der Konzern launcht eine KI namens „Ello“, um mit Stress und Druck umzugehen. Über die Schwierigkeit, das richtige Timing für seine Ideen zu finden.

Von Paulina Würminghausen, Hamburg

SZ bei Google bevorzugen

Es klingt ja eigentlich alles komisch, wenn man es mit einer völlig überdrehten Werbestimme vorliest. Zum Beispiel das hier: „Neu für Beschäftigte von VW und Audi: KI-Begleiter Ello sorgt für mentales Wohlbefinden.“ Dieser Satz, der zumindest stilistisch genauso in einer Blockbuster-Werbepause laufen könnte, war am Dienstagmorgen im Intranet von Volkswagen zu lesen. Darunter ein langer Artikel darüber, was Ello denn alles bewirken kann. Zum Beispiel soll die künstliche Intelligenz den Mitarbeitern dabei helfen, „Gedanken zu sortieren“, „zur Ruhe zu kommen“, „mit Stress oder Druck besser umzugehen“ und „kleine mentale Pausen“ in den Alltag einzubauen. So kann man es auf Screenshots von der VW-internen Website nachlesen, die der SZ vorliegen.

Zur SZ-Startseite

MeinungPorsche
:Kult schützt nicht vor Krise

SZ PlusKommentar von Thomas Fromm

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: