Aufsichtsratssitzung bei VWEines steht fest: Sie werden sich zanken

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Vor wenigen Tagen besuchte Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) das VW-Werk in Emden. Das Land ist Aktionär des Konzerns und kann Einfluss auf die Strategie nehmen.
Vor wenigen Tagen besuchte Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) das VW-Werk in Emden. Das Land ist Aktionär des Konzerns und kann Einfluss auf die Strategie nehmen.
Lars Penning/dpa

Der VW-Aufsichtsrat tagt und wird wohl über die Zukunft des Autoherstellers entscheiden. Es herrschen sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was jetzt passieren muss.

Von Christina Kunkel und Paulina Würminghausen, München/Hamburg

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Wenn der Aufsichtsrat von Volkswagen an diesem Freitag zusammenkommen wird, in einem großen ovalen Saal im dritten Stock des Wolfsburger Markenhochhauses, ist es die 395. Sitzung in der Geschichte des Autoherstellers. Es wird, so viel lässt sich schon jetzt sagen, keine Sitzung wie jede andere. 147 Seiten, so schreibt es die Wirtschaftswoche, enthalte der Vorschlag des Konzernvorstandes zur Zukunft des Unternehmens. Viele Zahlen sind darin enthalten, knallharte Kalkulationen. Was kostet die Arbeitsstunde in Emden? Wie viel in Palmela? Wie lange arbeiten die deutschen VW-Werker im Schnitt? Wie lange die Beschäftigten in Tianjin?

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