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Volkswagen:"Begehrt wird nur, wer auch sympathisch ist"

kostenloses Pressebild Ralf Brandstätter, Volkswagen VW

Fing einst mit 15 Jahren als Schlosser-Lehrling bei Volkswagen an, dann besuchte er die Abendschule und studierte. Heute ist er einer der mächtigsten Manager im Konzern: Ralf Brandstätter.

(Foto: Friso Gentsch/VW)

Der neue VW-Markenchef Ralf Brandstätter positioniert sich im Drama-Konzern Volkswagen als bodenständig, ruhig und teamorientiert - also als Gegenentwurf zu Konzernboss Herbert Diess. Wie weit kann er damit kommen?

Von Max Hägler und Angelika Slavik

Es ist dunkel geworden an diesem Abend in Wolfsburg. Am Gelände des Volkswagen-Werkes sieht man nur noch wenige Menschen zwischen den riesigen Gebäuden, in einem davon wird der Golf zusammengeschraubt, in anderen wird der Welt größter Autokonzern dirigiert. Ein Wagen rollt eine Nebenstraße herunter, hält unvermittelt. Aus dem geöffneten Fenster auf der Fahrerseite beugt sich ein hoch gewachsener Mann herüber und ruft: "Hallo!" Es ist Ralf Brandstätter, seit zweieinhalb Monaten Chef der Marke VW. Ob es denn gefalle, was man bei dieser Recherche so sehe, fragt er. Und dass er sich noch einmal Gedanken gemacht habe, ob wirklich alles angekommen sei, was er loswerden wollte beim Gespräch zwei Abende zuvor. Es gebe da ja ein, zwei Punkte, die ihm besonders wichtig seien.

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