VolkswagenSechs Milliarden Euro mehr – und trotzdem nur Ärger

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In der „Gläsernen Manufaktur“ in Dresden werden seit Ende vergangenen Jahres keine Autos mehr gebaut – auch das einstige Prestigeprojekt fiel den Sparplänen von Volkswagen zum Opfer.
In der „Gläsernen Manufaktur“ in Dresden werden seit Ende vergangenen Jahres keine Autos mehr gebaut – auch das einstige Prestigeprojekt fiel den Sparplänen von Volkswagen zum Opfer. Sebastian Kahnert/dpa

In der Kasse von VW liegt plötzlich ein Vermögen, mit dem niemand gerechnet hatte. Doch bevor überhaupt klar ist, wo das Geld herkommt, wird schon gestritten, wer davon wie viel abbekommt.

Von Alexander Hagelüken, Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen, Hamburg/München

Gute Nachrichten können manchmal die schlimmsten sein. Zumindest dann, wenn die Neuigkeiten so gut sind, dass sie mehr Fragen aufwerfen, als sie beantworten. Wie das ist, erleben sie gerade bei Volkswagen. Da hatte man zuletzt ja eher mit den offensichtlich schlechten Nachrichten zu tun: US-Zölle, schrumpfendes China-Geschäft, schlecht ausgelastete Werke, Jobabbau, solche Sachen. Doch nun tauchen plötzlich sechs Milliarden Euro in der Bilanz auf, die niemand auf dem Zettel hatte, nicht mal Finanzvorstand Arno Antlitz. Und wie das so ist mit plötzlichem Reichtum: Er weckt Misstrauen und Begehrlichkeiten.

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