MeinungWechsel bei PorscheEs ist gut, dass sich Blume jetzt auf VW konzentriert, aber er ist auch beschädigt

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Kommentar von Caspar Busse

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Oliver Blume soll künftig nur noch als Vorstandsvorsitzender den Volkswagen-Konzern führen.
Oliver Blume soll künftig nur noch als Vorstandsvorsitzender den Volkswagen-Konzern führen. (Foto: Ronny Hartmann/AFP)

Blume ist sehr erfahren, kennt das Riesenunternehmen gut und hat den Rückhalt der Eigentümerfamilien. Aber das Ende der Doppelrolle kommt viel zu spät.

Die Doppelrolle wurde von Anfang an scharf kritisiert, und das zu Recht. Als Oliver Blume im September 2022 zum Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns berufen wurde, behielt er trotzdem zum Erstaunen vieler seinen Chefposten bei Porsche. Drei Jahre führt der inzwischen 57-Jährige nun in Personalunion die beiden börsennotierten Autobauer, und das in einer Zeit, die schwieriger nicht sein könnte. Die gesamte Autobranche kämpft mit einem grundlegenden Wandel, China wird mehr und mehr zu einem harten Konkurrenten, die Zollpolitik von Donald Trump belastet vor allem die deutschen Autobauer, und ganz besonders auch Porsche.

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