VolkswagenFür Oliver Blume geht es um alles oder nichts

Lesezeit: 8 Min.

(Foto: Collage: sted/SZ, Fotos: imago, AP)

Porsche ist beinahe ein Sanierungsfall, bei VW müssen Zehntausende gehen: Kein deutscher Manager dürfte 2026 so im Fokus stehen wie VW-Chef Oliver Blume. Und wohl keiner startet so geschwächt ins neue Jahr.

Von Christina Kunkel, Stephan Radomsky und Paulina Würminghausen

Oliver Blume will sich nichts anmerken lassen. Ein bisschen müde sieht er schon aus, etwas blass und zerzaust, als er den Kanzler begrüßt. Aber immerhin: Er ist noch der Erste, den Friedrich Merz (CDU) auf seiner Tour durch die Messehallen besucht. Es ist Anfang September, Eröffnung der Branchenmesse IAA in München, und Europas Autokonzern Nummer eins steckt in der Krise. Aber für den Bundeskanzler ist das trotzdem der Pflichttermin Nummer eins. Ohne Volkswagen geht nichts in der Autoindustrie – und damit in der deutschen Wirtschaft insgesamt. In der Wolfsburger Konzernzentrale wähnen sie sich deshalb schon lange auf Augenhöhe mit dem Berliner Kanzleramt, mindestens.

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