AutoindustrieVW-Chef: Keine Gespräche mit chinesischen Autoherstellern über Werke

Mit in China entwickelten E-Modelle D.Unyx 08 will VW dort wieder Boden gutmachen.
Mit in China entwickelten E-Modelle D.Unyx 08 will VW dort wieder Boden gutmachen. Johannes Neudecker/dpa

VW hat Überkapazitäten in Europa. Doch der Konzernchef dementiert Gerüchte, nach denen es bereits Verhandlungen mit chinesischen Herstellern über Werke gibt.

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Volkswagen ist nach Worten von Konzernchef Oliver Blume derzeit nicht in Gesprächen mit Konkurrenten aus China zur Zukunft von Werken ⁠in Deutschland. In Europa und Deutschland habe VW Überkapazitäten. Deshalb werde mit Unternehmen aus der ‌Verteidigungsindustrie über den Standort Osnabrück ‌verhandelt, sagte Blume am Mittwoch auf der Betriebsversammlung in Wolfsburg. „Darüber hinausgehende Spekulationen und im Umfeld diskutierte Ansätze sind kein Thema für uns: Es gibt aktuell keine ‌Überlegungen und Gespräche mit chinesischen Herstellern“, ergänzte ‌er und ‌bezog sich damit einem Sprecher zufolge auf alle Fabriken in Deutschland.

Die Landesregierungen Niedersachsens und Sachsens ‌hatten sich aus Sorge über die Zukunft der VW-Standorte in ihren Bundesländern für chinesische Autobauer als Partner von ⁠VW ausgesprochen. Und von chinesischer Seite gab es zuletzt auch Signale, dass eine derartige Zusammenarbeit denkbar ist. „Wir sprechen mit (Volkswagen) darüber, ob es hier in Europa ⁠einen geeigneten Standort gibt“, sagte Elvis Cheng, Xpeng-Geschäftsführer für Nordosteuropa, vergangene Woche auf einer Konferenz.

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