MeinungVolkswagenKrise für alle, Milliarden für einige

Kommentar von Thomas Fromm, München

Lesezeit: 3 Min.

Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Porsche (re. ), und Konzernchef Oliver Blume.
Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Porsche (re. ), und Konzernchef Oliver Blume. RONNY HARTMANN/AFP

Jobabbau und Werksschließungen: Management und Eigentümer von VW muten den Beschäftigten einiges zu. Gleichzeitig wurden zuletzt aber noch Milliardendividenden verteilt. Das passt nicht zusammen.

SZ bei Google bevorzugen

Es gehört zu den Binsenweisheiten der Ökonomie, dass man Geld nur einmal ausgeben kann, das gilt auch in Krisenzeiten.  Autohersteller zum Beispiel können ihre Milliardengewinne in Hochtechnologie investieren, in Elektromobilität, in ihre Zukunft. Sie können einen Teil des Geldes ebenso gut an ihre Aktionäre verteilen. Das löst dann zwar keine Probleme, aber es macht vielleicht einige Menschen, die ohnehin schon reich sind, am Ende noch ein wenig reicher.

Zur SZ-Startseite

Super-Aktien für Musk, Zuckerberg, Page und Brin
:Die Alleinherrscher

Das Prinzip „Eine Aktie – eine Stimme“ gilt an der Börse längst nicht mehr überall:  Mit Super-Aktien kontrollieren die Könige des Silicon Valley wie Elon Musk ihre Imperien. Über Vorteile und Risiken der Mehrstimmrechtsaktien.

SZ PlusVon Jannis Brühl

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: