GenossenschaftsbankenWie die Volksbanken künftig Skandale verhindern wollen

Lesezeit: 2 Min.

Eine Filiale der Volksbank Düsseldorf Neuss, eine der drei Banken, die Hilfen aus der gemeinsamen Sicherungseinrichtung beantragen mussten.
Eine Filiale der Volksbank Düsseldorf Neuss, eine der drei Banken, die Hilfen aus der gemeinsamen Sicherungseinrichtung beantragen mussten. (Foto: Maja Hitij/dpa)

Dubiose Kundschaft, riskante Investments: Gleich drei Genossenschaftsbanken brauchten 2024 Hilfe von ihrer Sicherungseinrichtung. Das soll sich ändern.

Von Meike Schreiber, Frankfurt

Kredite im Rotlichtmilieu, Betrug durch eine Influencerin und verlustreiche Immobilienspekulationen – 2024 war für die Volks- und Raiffeisenbanken ein Jahr ebenso teurer wie schillernder Skandale. Drei Genossenschaftsbanken mussten finanzielle Hilfe oder Garantien aus der gemeinsamen Sicherungseinrichtung beantragen: die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden (auch als „Effenberg-Bank“ bekannt), die Volksbank Dortmund-Nordwest und die Volksbank Düsseldorf Neuss. Zählt man die Schieflage des Münchener Agrarhändlers Baywa hinzu, verwundert es nicht, dass Cornelius Riese, Chef der DZ Bank, von einem „komplizierten Jahr“ sprach, als er am Dienstag in Frankfurt die Jahresbilanz der „Volksbanken-Zentralbank“ vorstellte.

Zur SZ-Startseite

Urteil
:Anleger von offenen Immobilienfonds können hoffen

Den Sparern wurde eine sichere Anlage verkauft, dann war plötzlich viel Geld weg: Ein offener Immobilienfonds hat sein Risiko falsch dargestellt, hat ein Gericht entschieden. Das Urteil könnte Signalwirkung für die gesamte, milliardenschwere Branche haben.

SZ PlusVon Stephan Radomsky und Meike Schreiber

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: