Villa von Megaupload-Gründer Kim SchmitzEin Nachbar zum Knuddeln

Willkommen in der Welt von Kim Schmitz: Der Gründer der Plattform Megaupload hatte es sich in seiner 13-Millionen-Euro-Villa in Neuseeland so richtig gemütlich gemacht. Er stellte Giraffenskulpturen auf, parkte den Rolls-Royce neben dem Labyrinth und forderte seinen Nachbarn spaßeshalber auf, ihm Kokain vorbeizubringen. Dann stürmte die Polizei das Anwesen. Jetzt wurden Bilder der Villa veröffentlicht.

Willkommen in der Welt von Kim Schmitz: Der Gründer der Plattform Megaupload hatte es sich in seiner 13-Millionen-Euro-Villa in Neuseeland so richtig gemütlich gemacht. Er stellte Giraffenskulpturen auf, parkte den Rolls-Royce neben dem Labyrinth und forderte seinen Nachbarn spaßeshalber auf, ihm Kokain zu bringen. Dann stürmte die Polizei das Anwesen. Die Fotos wurden bei der Razzia am 20. Januar gemacht.

In Coatesville nördlich der Metropole Auckland auf Neuseelands Nordinsel gefiel es Kim Schmitz. Umgeben von Steinmauern, gesichert von mindestens einem Wächter und Überwachungskameras, lebte der 38-Jährige Multimillionär auf mehr als 20 Hektar mit seiner Frau und drei Kindern. Kim Dotcom - den neuen Nachnamen legte er sich selbst zu - soll das Anwesen für bis zu 13 Millionen Euro geleast haben. Am 20. Januar stürmte die neuseeländische Polizei das Haus.

Auf Druck des amerikanischen Justizministeriums - das wiederum unter dem Druck der Lobby von Musik- und Filmindustrie steht - wurde der Gründer der Internet-Plattform Megaupload auf seinem Anwesen verhaftet. Seine Millionen soll er vor allem durch Urheberrechtsverletzungen verdient haben. Denn auf Megaupload wurden nicht nur legal Daten getauscht, sondern auch geschützte Filme und Lieder. Seit Mittwoch ist Kim Schmitz auf Kaution frei und zurück in seiner Villa.

Bild: AP 24. Februar 2012, 14:422012-02-24 14:42:51 © Süddeutsche.de/hgn/holz