Montagsinterview "Digitalisierung an sich ist nicht böse"

Christoph Vilanek ist Chef der Mobilcom-Debitel-Mutter Freenet.

(Foto: imago/Jürgen Schwarz)

Freenet-Chef Christoph Vilanek über die Auktion der 5G-Frequenzen, digitale Sprachassistenten und die Krise von Media-Markt und Saturn.

Von Michael Kläsgen und Helmut Martin-Jung

Vergangene Woche klagte Freenet erfolglos gegen die Versteigerung der 5G-Mobilfunkfrequenzen. Unternehmenschef Christoph Vilanek erklärt, was die Gerichtsentscheidung bedeutet.

SZ: Herr Vilanek, am Dienstag beginnt nun endlich das Bieterverfahren um die 5G-Frequenzen. Ihre Klage wurde abgeschmettert. Was haben Sie jetzt vor?

Christoph Vilanek: Es ist nicht ganz richtig, dass unsere Klage in der Hauptsache abgeschmettert wurde. Wir haben nur einen Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutz verloren. Wir setzen auf die gerichtliche Entscheidung unser Klage in der Hauptsache; insoweit ist an ...

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