WirtschaftsstandortPharmakonzerne streichen Investitionen in Deutschland

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Beim Spatenstich im Frühjahr 2024 in Alzey war die Stimmung noch gut. 
Beim Spatenstich im Frühjahr 2024 in Alzey war die Stimmung noch gut.  Arne Dedert

Aus Unmut über die deutsche Gesundheitspolitik halbiert der US-Konzern Eli Lilly seine Investitionen in Alzey. Auch der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim stoppt hierzulande den Ausbau von Standorten.

Von Elisabeth Dostert, München

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Waren das schöne Fotos, damals im April 2024 auf einem Acker bei Alzey in Rheinland-Pfalz: Lilly-Vorstandschef David Ricks, der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz, die damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der damalige  Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach beim symbolischen Spatenstich für das neue Werk des US-Konzerns. Die Sonne schien, die Erde flog. 2,5 Milliarden Dollar wollte Lilly investieren.  Deutschland werde als Pharmastandort immer attraktiver, schrieb Lauterbach auf der Plattform X. Scholz schwärmte vom „Alzey-Tempo“, weil es so flott gegangen war von der Planung bis zur Grundsteinlegung: „Was immer wir als Bund tun können, um den Pharmastandort Deutschland zu stärken, das werden wir tun.“

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