MeinungStreit um WirtschaftsweiseFindet euch zusammen

Portrait undefined Alexander Hagelüken

Kommentar von Alexander Hagelüken

Lesezeit: 2 Min.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Veronika Grimm.
Die Wirtschaftswissenschaftlerin Veronika Grimm. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Veronika Grimms Wahl in einen Konzern-Aufsichtsrat ist hochumstritten. Das Beratergremium muss jetzt als Team sehr viel richtig machen, sonst schafft es sich selbst ab.

Es ist also wirklich passiert: Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat sich in den Aufsichtsrat von Siemens Energy wählen lassen. Und das, obwohl ihre vier Kollegen im Sachverständigenrat dagegen sind. Das markiert selbst in der spannungsreichen 60-jährigen Geschichte des Rats einen beispiellosen Eklat - und für das zentrale ökonomische Beratergremium der Regierung einen kritischen Moment. Wenn sich die Weisen nicht überflüssig machen wollen, müssen sie nun zeigen, dass sie trotz des Postenstreits als Team funktionieren. Die größte Aufgabe kommt dabei der Neu-Aufsichtsrätin Grimm zu.

Zur SZ-Startseite

Siemens Energy
:Wirtschaftsweise Veronika Grimm in den Aufsichtsrat gewählt

Trotz Kritik stimmt die Mehrheit der Aktionäre für die Wirtschaftsweise. Die anderen vier Sachverständigen finden: Das geht gar nicht. Wie lässt sich die verfahrene Situation auflösen - und wie kann das Beratergremium künftig noch zusammenarbeiten?

SZ PlusVon Thomas Fromm, Alexander Hagelüken und Claus Hulverscheidt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: