Kluft zwischen Arm und Reich:So ungleich ist Vermögen auf der Welt verteilt

Lesezeit: 3 min

Anstrengungslose Geldvermehrung: Wer viel Vermögen besitzt, kann sich die besten Anlageprofis leisten – und wird fast von allein noch reicher. (Foto: Hannes P Albert/dpa)

Die Millionäre und Milliardäre sind 2023 noch reicher geworden. Welche Konsequenzen das für alle anderen hat.

Von Markus Zydra, Frankfurt

Es gibt Momente, da fühlt sich das Leben ungerecht an. Dann etwa, wenn man erfährt, dass gerade einmal 14 Menschen auf der Welt zusammen rund 1973 Milliarden US-Dollar besitzen, das sind 1 973 000 000 000 Dollar. Zu diesem Ergebnis kommt der Global Wealth Report der Schweizer Bank UBS, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Vermögen dieser 14 Superreichen, von denen jeder mindestens 100 Milliarden Dollar besitzt, und die aller anderen Menschen mit Geld sind im Jahr 2023 im Schnitt um 4,2 Prozent gewachsen, so der Bericht. Beispielhaft auf 100 Milliarden Dollar bezogen beträgt der Zuwachs also schwindelerregende 4,2 Milliarden Dollar – möglich gemacht durch geschickte Investitionen in Wertpapiere und Immobilien sowie schieres Glück beim Wechselkurs.

Zur SZ-Startseite

Tesla
:370 000 Dollar – pro Stunde

Einige Anwälte hatten Elon Musk im Streit um sein milliardenschweres Gehaltspaket vor Gericht zunächst eine Niederlage beigebracht. Jetzt wollen sie dafür sehr fürstlich entlohnt werden.

Von Sebastian Strauß

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: