Verkehrspolitik:Autobahn-Privatisierung erleidet herben Rückschlag

Sommerferien-Stau

Freienreiseverkehr in Richtung Ostsee

(Foto: Markus Scholz/dpa)
  • Die für den Ausbau der Autobahn A1 zuständige Betreibergesellschaft A1 Mobil steht kurz vor der Pleite.
  • Für Verkehrsminister Dobrindt wäre die Insolvenz ein politisches Debakel: Er befürwortet Teilprivatisierungen, obwohl die Projekte bislang stets viel zu teuer waren.

Von Markus Balser, Berlin

Die Pläne des Bundes für mehr private Investitionen beim Ausbau deutscher Autobahnen erhalten einen schweren Rückschlag. Das größte Projekt öffentlich-rechtlicher Partnerschaften steht nach Informationen der Süddeutschen Zeitung vor der Pleite. Die Betreibergesellschaft A1 Mobil für den bereits erfolgten Ausbau der Autobahn zwischen Bremen und Hamburg warnt das Bundesverkehrsministerium in einem Brief vor einer "existenzbedrohenden Situation". Schießt der Bund kein Geld nach, könnte in wenigen Monaten das Aus folgen. Am Montag reichte das Konsortium Klage über 640 Millionen Euro gegen die Bundesrepublik Deutschland ein.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Intimate couple during foreplay in bed; alles liebe
Liebe und Partnerschaft
»Allein das Erzählen von sexuellen Fantasien kann Intimität schaffen«
Inflation und Miete
"Indexmieter sind dreifach gekniffen"
Sex Biologie Geschlecht
Liebe und Partnerschaft
»Wie viel Sex stattfindet, bestimmt meistens die Frau«
Interview
"Das können nur Leute sagen, die mit dem Hintern im Warmen sitzen"
Ernährung
Wer Tiere liebt, sollte sie essen
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB