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Verkehr - Rostock:Streiks im öffentlichen Nahverkehr

Deutschland
Eine Fahne der Gewerkschaft Verdi. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/Archiv (Foto: dpa)

Rostock (dpa/mv) - Fahrgäste der Rostocker Straßenbahn-AG (RSAG) und der rebus Regionalbus Rostock müssen sich heute alternative Fortbewegungsmittel suchen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der beiden Verkehrsbetriebe zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, der jeweils von Betriebsbeginn bis Betriebsende gehen soll. Bei der RSAG würden sich rund 300 Mitarbeiter beteiligen, bei rebus seien es etwa 150, sagte der Landesstreikleiter Karl-Heinz-Pliete. Mit den Streiks wolle die Gewerkschaft weiter Druck auf die Arbeitgeber machen.

Die vierte Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Nahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern war am Montag ergebnislos beendet worden. Der Kommunale Arbeitgeberverband hatte nach eigenen Angaben ein Plus von 70 Euro monatlich oder eine Einmalzahlung von 500 Euro bis zum 30. Juni angeboten. Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Gehaltssteigerung von bis zu 20 Prozent für das Jahr 2020. Ein weiterer Verhandlungstermin sei noch nicht in Sicht.

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