Verkehr - Hannover:Unfallatlas zeigt Unfallschwerpunkte in Niedersachsen

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Verkehr - Hannover: Ein Einsatzwagen der Polizei steht an einer Unfallstelle. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild
Ein Einsatzwagen der Polizei steht an einer Unfallstelle. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Hannover (dpa/lni) - Im vergangenen Jahr sind in Niedersachsen 352 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben - 18 weniger als 2020. Aber wo gab es besonders viele Unfälle, wo starben im Straßenverkehr besonders viele Menschen? Diese Unfallschwerpunkte zeigt die Anwendung "Unfallatlas" im Internet, wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen am Dienstag mitteilte. Die Unfalldaten seien mit den Ergebnissen des vergangenen Jahres aktualisiert worden. Nach früheren Angaben des niedersächsischen Innenministeriums starben 2021 so wenige Menschen bei Verkehrsunfällen wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren.

Als Unfallschwerpunkte seien in Hannover die Kreuzung an Königsworther Platz und Schloßwender Straße sowie das Gebiet um die Lavesallee und den Friedrichswall ausgemacht worden, teilte das Landesamt mit. In Osnabrück kam es um Iburger Straße und Rosenplatz verstärkt zu Verkehrsunfällen. Fahrradunfälle gab es schwerpunktmäßig in Hannover um den Braunschweiger Platz und die Goethestraße, in Braunschweig an Waisenhausdamm und Georg-Eckert-Straße sowie in Göttingen an der Groner-Tor-Straße. Bei den tödlichen Unfällen gab es Schwerpunkte etwa an der Autobahn 2 nahe Helmstedt, auf der A30 bei Osnabrück oder auf der A1 nahe Vechta.

Die im Unfallatlas erfassten Unfalldaten stammen den Angaben zufolge aus der Verkehrsunfallstatistik. Nutzer können sich über die Zahl der Unfälle nach Straßenabschnitten sowie einzelnen Unfallstellen informieren - und auswählen, ob alle Unfälle etwa mit Autos oder Fahrrädern angezeigt werden.

Erfasst wurden Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, Unfälle mit schweren Sachschäden und Unfälle unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen - das waren im vergangenen Jahr landesweit 33.562 Unfälle, davon 28.145 mit Personenschaden, wie eine Sprecherin des Landesamts sagte. Die meisten Verkehrsunfälle mit Personenschaden gab es mit 2921 Unfällen in der Region Hannover. Insgesamt stieg die Zahl aller polizeilich registrierten Verkehrsunfälle in Niedersachsen im vergangenen Jahr um 3,9 Prozent auf 192.015.

© dpa-infocom, dpa:220712-99-992372/2

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