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Verkehr - Hamburg:Betreiber: Sammeltaxi ersetzt für manchen eine Autofahrt

Deutschland
Ein Elektro-Shuttle der Bahn-Tochter Ioki. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Hamburg (dpa/lno) - Die Ioki-Sammeltaxis in Hamburg sind seit ihrer Einführung im Juli 2018 von rund 300 000 Fahrgästen genutzt worden. Jeder vierte Fahrgast ersetze die Fahrt mit dem Auto durch den Elektro-Shuttle-Service, heißt es im jüngsten Newsletter der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH), die den Fahrdienst mit der Bahn-Tochter Ioki entwickelt haben. Er bedient die westlichen Stadtteile Lurup und Osdorf und seit November 2019 auch das östlich gelegene Billbrook.

Als weitere Ergebnisse einer Studie durch das Institut für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg (TUHH) werden im Newsletter genannt: 72 Prozent ließen sich zur nächstgelegenen ÖPNV-Haltestelle oder einen Bahnhof fahren, 88 Prozent der Fahrgäste besäßen eine HVV-Zeitkarte und die Hälfte der Nutzer greife täglich auf das Angebot zurück. Das Konzept, den öffentlichen Nahverkehr aufzuwerten und "einen messbaren Beitrag zur klimafreundlichen Mobilitätswende" zu liefern, gehe auf, wird Ioki-Chef Michael Barillère-Scholz zitiert. "Je attraktiver der Nahverkehr wird, desto stärker entlasten wir die Innenstadt von CO2-Emissionen, Verkehrslärm und Feinstaub", ergänzte der VHH-Geschäftsführer Toralf Müller.

Die Fahrten werden über die "ioki Hamburg App" gebucht. Sie sind zum HVV-Tickettarif zu haben, plus ein Euro Aufschlag pro Person. Ähnliche Fahrten werden durch einen Algorithmus zu Fahrgemeinschaften gebündelt. Zuletzt waren 25 Elektro-Fahrzeuge im Einsatz.

Ein weiterer Sammeltaxi-Dienst ist Moia, eine VW-Tochter. Die nördlich der Elbe fahrende Elektro-Flotte soll bis Jahresende von zuletzt 300 auf 500 Fahrzeuge wachsen.

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