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Verkehr - Hamburg:Bahnstrecke nach Sylt: Probleme, aber kein Komplettausfall

Hamburg (dpa/lno) - Auf der Strecke der Marschbahn zwischen Hamburg und Sylt gibt es Probleme mit einer Lokomotiven-Baureihe. Bei Routinewartungen hätten sich "Fragen zum Verschleiß verbauter Isolierungen im Maschinenraum der Lok ergeben", teilte ein Sprecher der Bahn mit. Es handelt sich um Lokomotiven der Baureihe 245 von Bombardier. Nach ersten Untersuchungsergebnissen müssten allerdings keine Konsequenzen gezogen werden. Wegen der Untersuchung befinden sich die Fahrzeuge nach Bahnangaben noch nicht an den geplanten Einsatzorten, so dass es am Freitag zu einem eingeschränkten Betrieb kommen könnte. Zunächst müssten aber keine größeren Konsequenzen gezogen werden.

Im NDR sagte der Staatssekretär im schleswig-holsteinische Wirtschaftsministerium, Thilo Rohlfs: "Ich bin erleichtert, dass die Lokomotiven nicht stillgelegt werden." Die Hochsaison habe begonnen, sowohl Touristen als auch Pendler seien auf die Marschbahn zwingend angewiesen. "Immerhin wäre mit Sylt die größte deutsche Nordseeinsel betroffen."

Nach einem Lastwagenunfall am Montag steht auf dem rund 20 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Bredstedt und Niebüll nur ein Gleis zur Verfügung. Das führte in den vergangenen Tagen bereits zu Einschränkungen.