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Verkehr - Frankfurt am Main:Geschwindigkeitsmessungen "alles andere als erfreulich"

Deutschland
Eine Blitzer-Anlage wird von einem Fahrzeug ausgelöst. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Frankfurt/Offenbach (dpa/lhe) - Raser haben bei Geschwindigkeitskontrollen in Offenbach auf der A661 deutlich zu viel auf dem Tacho gehabt und müssen nun tief in die Tasche greifen. Bei erlaubten 100 Kilometern pro Stunde war ein Fahrer am Sonntag mit 204, zwei weitere mit 193 Kilometern unterwegs gewesen, wie die Polizei in Frankfurt am Montag mitteilte. Das seien jeweils etwa 800 Euro Bußgeld, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Ein anderer Fahrer stellte demnach sein Auto auf dem Standstreifen ab und machte sich zu Fuß auf dem Weg zu den Beamten, um nachzufragen, ob er zu schnell gefahren sei. Mit dieser Aktion habe er sich 70 Euro Bußgeld und einen Punkt eingehandelt.

Insgesamt sei die Bilanz der Geschwindigkeitsmessungen "alles andere als erfreulich" gewesen, hieß es. Zwischen 16 Uhr und 18 Uhr seien von 3000 Fahrzeugen 466 zu schnell gefahren. 130 Menschen erwarte eine Anzeige, auf die anderen komme ein Verwarngeld zu. Insgesamt 33 Fahrer seien vorübergehend ihren Führerschein los.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-265111/2

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