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Verkehr - Dresden:Verkehrssicherheitskampagne geht in die nächste Runde

Deutschland
Martin Dulig (SPD), Wirtschaftsminister von Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Dresden (dpa/sn) - Die Verkehrssicherheitskampagne "Don't Drink And Drive" geht in Sachsen in eine neue Runde. Ziel der Aktion ist es, junge Autofahrer für das Thema Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Am Donnerstag gab es den Auftakt der diesjährigen Tour am Beruflichen Schulzentrum Technik "Gustav Anton Zeuner" in Dresden. Wie das Wirtschaftsministerium in Dresden mitteilte, besucht das Team der Kampagne insgesamt zehn Berufsschulen im Freistaat.

"Als Verkehrsminister und Vater von sechs Kindern liegt mir das Thema Verkehrssicherheit sehr am Herzen", erklärte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), der die Schirmherrschaft übernahm. Mobilität spiele für Jugendliche und junge Erwachsene eine große Rolle, der Führerschein bedeute Eigenständigkeit und Freiheit: "Er ist vor allem in den ländlichen Regionen notwendig, um den täglichen Weg zur Berufsschule, zur Ausbildung oder ersten Arbeitsstätte zu absolvieren.

Im Mittelpunkt der Aktion steht ein computergesteuerter Promille- Fahrsimulator. Er vermittelt den Berufsschülern das Gefühl, unter Alkoholeinfluss zu fahren. Der Simulator zeigt aus der Perspektive des Fahrers, wie sich die Sehleistung vermindert, Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden, Lenkbewegungen unkoordiniert werden und wie sich die Reaktionszeiten vor allem beim Bremsen verlängern.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ereigneten sich 2019 in Deutschland 35 590 Unfälle unter Alkoholeinfluss, 228 Menschen kamen ums Leben. In Sachsen wurden dabei sieben Menschen getötet.

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