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Vergleich:Standard Chartered zahlt

Die britische Großbank Standard Chartered hat einer Zahlung von insgesamt rund 1,1 Milliarden Dollar zugestimmt, um Ermittlungen wegen angeblicher Verstöße gegen Sanktionsrecht beizulegen. Einen entsprechenden Vergleich mit Behörden in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien gab das US-Finanzministerium bekannt. Das Geldhaus wurde beschuldigt, von Juni 2009 bis Mai 2014 zahlreiche Transaktionen für Personen in Ländern wie Burma, Kuba, Iran, Sudan und Syrien abgewickelt und damit US-Sanktionen verletzt zu haben. Der Großteil betrifft laut Ministerium verbotene Iran-Geschäfte. Die Bank hatte 2012 einen Hunderte Millionen Dollar teuren Vergleich mit US-Aufsehern wegen verletzter Iran-Sanktionen zwischen 2001 und 2007 geschlossen.

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SZ vom 10.04.2019 / Reuters
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