Bezahlung:"Beschäftigte wollen den Kühlschrank voll und die Wohnung warm"

Verdi-Mitglieder demonstrieren in Berlin vor dem Beginn der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst

Verdi-Mitglieder demonstrieren vor dem Beginn der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder in Berlin.

(Foto: Fabian Sommer/dpa)

Showdown im öffentlichen Dienst: Verdi verlangt für Polizistinnen, Lehrer und Pfleger über zehn Prozent mehr Gehalt. Wegen der Inflation sind die Verhandlungen mit den Bundesländern schwierig.

Von Alexander Hagelüken

Erst demonstrieren, dann reden: So konfliktbetont geht es schon mal los. Noch vor den ersten Tarifverhandlungen an diesem Donnerstag marschierten morgens Verdi-Mitglieder durch Berlin, um sich für höhere Löhne einzusetzen. Die Gewerkschaft fordert für Millionen Beschäftigte 10,5 Prozent mehr Geld. Weil die Arbeitgeber auf leere Kassen verweisen, wird es ein harter Konflikt. "Vor uns liegen schwierige Verhandlungen", sagt ihr Verhandlungsführer, der Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel. Damit übertreibt er nicht.

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