MeinungTarifkonfliktDie Streiks nerven, und Verdi läuft Gefahr zu überziehen

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Kommentar von Caspar Busse

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Das menschenleere Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg: Der Streik hat den gesamten Flugverkehr in der Hauptstadt zum Erliegen gebracht.
Das menschenleere Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg: Der Streik hat den gesamten Flugverkehr in der Hauptstadt zum Erliegen gebracht. Michael Ukas/dpa

Bei vielen ist die Geduld langsam am Ende, und das Timing ist auch noch schlecht: Es gibt eine Reihe von Gründen, warum die Gewerkschaften von ihrem harten Streikkurs abweichen sollten.

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Wieder werden Millionen Bürgerinnen und Bürger in mehreren Bundesländern betroffen sein, wenn Verdi zu bundesweiten Warnstreiks aufruft. Am Flughafen in Berlin ging schon am Mittwoch wegen des Ausstands gar nichts mehr, dort startete oder landetet kein Passagierflugzeug. Aber auch im öffentlichen Personennahverkehr lief nur noch wenig, in München etwa begannen die Arbeitsniederlegungen schon am Mittwochmittag.

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Pendler und Reisende brauchen in dieser Woche viel Geduld. Im Nahverkehr mehrerer Bundesländer und am Flughafen BER legen Beschäftigte die Arbeit nieder. Wie viel mehr Geld die Streikenden fordern.

Von Anna Lea Jakobs und Oliver Klasen

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