Verbraucherschützer Druck auf die Autoindustrie

Vor einem Spitzentreffen zur Zukunft der deutschen Autoindustrie am Montag im Kanzleramt fordern Verbraucherschützer mehr Engagement. Die Politik sei gefordert, nicht nur den Wunschzettel der Industrie entgegenzunehmen, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. Es gehe auch darum, Bedingungen zu stellen. Die Hersteller müssten Vertrauen schaffen, dass Angaben zu Verbrauch und Schadstoffausstoß stimmten. Die Förderung von E-Autos durch Prämien und Steuervorteile müsse auf attraktive Produkte treffen, auch für Menschen mit wenig Geld. An diesem Montagabend will Kanzlerin Angela Merkel mit mehreren Bundesministern, den Spitzen von Union und SPD sowie Vertretern der Autobranche und Gewerkschaften zusammenkommen.