BiermarktDie Fußball-WM war „ein Flop“ für deutsche Brauer

Lesezeit: 3 Min.

Veltins-Brauerei im sauerländischen Grevenstein: Die Branche leidet seit Jahren.
Veltins-Brauerei im sauerländischen Grevenstein: Die Branche leidet seit Jahren. Veltins

Nicht mal die Weltmeisterschaft kann den Abwärtstrend beim Bierverkauf stoppen. Der Chef der Veltins-Brauerei erwartet weitere Pleiten. Dem Unternehmen selbst geht es aber recht gut – dank spezieller Biersorten.

Von Björn Finke, Schmallenberg

SZ bei Google bevorzugen

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer war für Deutschland ein Reinfall – und für die deutschen Brauereien gilt das ebenso. „Die WM war ein Flop, wie schon die Europameisterschaft im eigenen Land vor zwei Jahren“, sagt Rainer Emig, Vertriebsgeschäftsführer von C. & A. Veltins, einer der größten Brauereien der Republik. Vor zehn oder zwanzig Jahren hätten solche Turniere zusätzliche Verkäufe gebracht, aber dem sei nicht mehr so. An den Preisen im Super- und Getränkemarkt kann es nicht liegen: Der Handel habe sich eine Rabattschlacht bei Bierkästen geliefert, sagt der Manager. Premium-Marken seien für 9,99 Euro angeboten worden. Im Durchschnitt seien die Preise fast um 40 Prozent gesenkt worden, dreimal stärker als noch bei der Weltmeisterschaft 2006.

Zur SZ-Startseite

ExklusivVeltins
:„Meine Sekretärin druckt mir wichtige E-Mails aus. Die unwichtigen löscht sie“

Veltins-Firmenchef Michael Huber tritt nach 29 Jahren ab und hatte noch nie einen Computer. Ein Gespräch über bequeme Manager, die gescheiterte Regierung und darüber, warum die Deutschen immer weniger Bier trinken.

SZ PlusInterview von Björn Finke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: