KonjunkturPanik in der Chemieindustrie

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In Burghausen stellt Wacker-Chemie hochreines Polysilizium für Halbleiter her. Die Herstellung braucht viel Energie.
In Burghausen stellt Wacker-Chemie hochreines Polysilizium für Halbleiter her. Die Herstellung braucht viel Energie. Georg Willmerdinger/Wacker

Die Blockade der Straße von Hormus trifft die Chemieunternehmen empfindlich. Es geht um viel mehr als Erdöl. Was passiert, wenn zum Beispiel Helium für die Produktion von Halbleitern fehlt?

Von Elisabeth Dostert, Frankfurt

Der Krieg im Nahen Osten hat bereits Auswirkungen auf die deutsche Chemieindustrie und sie könnten, je nachdem wie lange er dauert, gravierend sein. So sieht das Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI). Es gebe jetzt schon Mittelständler, die mit Engpässen in der Rohstoffversorgung kämpften, weil Lieferanten abspringen. Diese begründen ihre Lieferschwierigkeiten mit „höherer Gewalt“ und brauchen ihren Abnehmern dann auch keinen Schadenersatz zu zahlen. Einige Ölraffinerien in Asien haben das bereits getan, weil sie wegen der blockierten Straße von Hormus kein Erdöl mehr bekommen.

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