Deutsche, die in den USA Urlaub machen, empören sich gern über das Trinkgeld, das ihnen beim Restaurantbesuch auf der Rechnung vorgeschlagen wird. Mindestens 15 Prozent sind mittlerweile üblich. Nicht nur Kellner, auch Friseurinnen, Uber-Fahrer, Reinigungskräfte und Gärtner sind darauf angewiesen. Ihr normaler Verdienst reicht zum Überleben, mehr aber auch nicht. Ihnen macht Donald Trump nun ein Geschenk: Sie müssen ihr Trinkgeld nicht mehr versteuern.
HaushaltsgesetzTrump gibt den Reichen und nimmt den Armen
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US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung des „Big Beautiful Bill Act“ am vergangenen Freitag im Weißen Haus in Washington.
BRENDAN SMIALOWSKI/AFPDer US-Präsident macht den wohlhabendsten fünf Prozent der Amerikaner mit seiner „One Big Beautiful Bill“ ein gewaltiges Steuergeschenk. Ärmere Menschen leiden dagegen unter den Kürzungen bei der staatlichen Krankenversicherung.
