USA:Diversität? Halten sie für "woken" Unsinn

USA: Wenn es nach den Anti-Vielfalts-Aktivisten ginge, würden US-Unternehmen den Stuhl nicht für sie freihalten.

Wenn es nach den Anti-Vielfalts-Aktivisten ginge, würden US-Unternehmen den Stuhl nicht für sie freihalten.

(Foto: Eva Bee/IMAGO/Ikon Images)

Konservative Aktivisten und prominente Unternehmer wie Elon Musk haben ein neues Feindbild entdeckt: Firmen, die sich für mehr Vielfalt einsetzen. Jetzt wollen sie deren Errungenschaften zurückdrehen.

Von Ann-Kathrin Nezik, New York

Elon Musk hat Angst vor einem Virus, das die Menschheit in seinen Augen mehr bedroht als der Klimawandel, Corona oder eine außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz. "Woke Mind Virus", so nennt der Tesla-Chef die angebliche Gefahr, habe nun auch die Wirtschaft erfasst. Erst neulich wütete er auf seiner Plattform X wieder darüber: Firmen, die sich für Minderheiten in ihrer Belegschaft einsetzen, würden "Propaganda" und "eine andere Form der Diskriminierung" betreiben, behauptete er da.

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