Man kann Mark Zuckerberg viele Dinge vorwerfen, doch übertriebenes Pathos gehört nicht dazu. "Ich komme etwas roboterhaft rüber", sagte der Facebook-Chef einmal über sich. Wenn der Kopfmensch Zuckerberg eindringlich davor warnt, was nach der Wahl in den USA geschehen könnte, dann muss die Lage ernst sein: "Ich mache mir Sorgen um unser gespaltenes Land", schrieb er im September. Er befürchte Unruhen und Gewaltausbrüche. Diese Warnung wiederholte Zuckerberg, als er Ende Oktober mit Reportern über Facebooks Quartalsergebnis sprach. Angesichts dieser Gefahr müssten "Unternehmen wie wir weit über das hinausgehen, was wir bisher getan haben".
US-WahlDas Silicon Valley bereitet sich auf Chaos vor
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Seit Monaten simulieren die Plattformen die Wahlnacht. Facebook erwägt gar Notfallmaßnahmen, die für Krisenstaaten vorgesehen waren. Doch ein entscheidender Akteur spielt nicht mit.
Von Simon Hurtz
