Wenn in den Schwatzrunden des öffentlich-rechtlichen Fernsehens dieser Tage vom Wirtschaftsstandort Deutschland die Rede ist, wird gerne mit gequältem Blick das Bild vom kranken Mann Europas gezeichnet: kein Wachstum, hohe Energiepreise, Haushaltschaos der Ampel, dazu die vermeintlich so viel smartere US-Regierung, die in Europa tätige Firmen mit milliardenschweren Subventionsprogrammen dazu verleiten will, ihre Zelte abzubrechen und ins gelobte Land zu ziehen. Manchmal klingt es so, als sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Patient kollabiert.
Standort DeutschlandUS-Unternehmen weiten Geschäft in Deutschland aus
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Kranker Mann Europas? Nach einer Umfrage unter großen US-Konzernen kann davon keine Rede sein. Die Firmen haben aber sehr wohl Wünsche an die Bundesregierung.
Von Claus Hulverscheidt, Berlin
