Sport und Geld„Dafür zahlen sie! Das wollen sie!“

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Stilikone Naomi Osaka bei den US Open in New York.
Stilikone Naomi Osaka bei den US Open in New York. Angela Weiss/AFP

Tennis, Trends und jede Menge Cocktails: Die US Open waren schon immer ein Spektakel. Doch in diesem Jahr geht es um so viel Geld wie nie zuvor. Über eine ganz besondere Kommerzmaschine.

Von Jürgen Schmieder, New York

Jimmy Connors wusste schon vor 34 Jahren, worum es wirklich geht bei den US Open. Der unglaubliche Lauf des damals 39-Jährigen im Jahr 1991 bis ins Halbfinale gehört zu den großen Tennis-Mythen. Der Ballwechsel gegen Paul Haarhuis – vier abgewehrte Schmetterbälle plus Passierschlag für Komplett-Ekstase des Publikums – ist einer der berühmtesten Momente der Sportgeschichte. Im Viertelfinale rettet sich Connors nach knapp fünf Stunden Spielzeit in einen Tie-Break des entscheidenden Satzes; er sitzt völlig erschöpft in der Ecke zwischen Blumenkübeln. 18 000 Leute juchzen und johlen, da dreht sich Connors zur Kamera und sagt: „This is what they pay for! This is what they want!”

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