Federal ReserveTrotz fehlender offizieller Daten: US-Notenbank senkt Zinsen

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Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell.
Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell. (Foto: ALEX WONG/Getty Images via AFP)

Wegen des Shutdowns in Washington gibt es keine aktuellen Zahlen über den US-Arbeitsmarkt. Dennoch senkt die Federal Reserve den Leitzins nun schon zum zweiten Mal.

Von Ann-Kathrin Nezik, New York

Was tut man, wenn man die mächtigste Notenbank der Welt leitet, aber nicht genau weiß, wie es der amerikanischen Volkswirtschaft geht? Jerome Powell, der Chef der Federal Reserve, muss sich gerade mit dieser Frage beschäftigen. Wegen des nicht enden wollenden Shutdowns der US-Regierung haben die Statistikbehörden ihre Arbeit eingestellt. Sie liefern Powell und seinen Kolleginnen und Kollegen im Direktorium der Fed eigentlich die Daten für ihre Zinsentscheidungen. Doch seit dem 1. Oktober machen die Beamten, die normalerweise ermitteln, wie es um den amerikanischen Arbeitsmarkt steht, unfreiwillig Pause. Die Folge: Der US-Notenbank fehlen aktuelle Daten. Sie befindet sich im Blindflug.

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