Immobilien in den USA:Und die Preise gehen durch die Decke

Lesezeit: 4 min

Ein Haus steht zum Verkauf in Arlington, Virginia. In den ganzen USA wechseln Häuser derzeit binnen Tagen die Besitzer (Foto: AFP)

Viele US-Immobilien sind überbewertet, der Kaufpeis für Einfamilienhäuser steigt so rasant wie zuletzt im Jahr 2006. Droht die nächste globale Finanzkrise?

Von Claus Hulverscheidt

Manchmal geht alles so rasend schnell, dass selbst die Makler den Überblick verlieren. So wie jüngst in Sacramento: Das kleine Einfamilienhaus in Kaliforniens Landeshauptstadt war gerade erst in den Immobilienportalen aufgetaucht, es sollte 499 000 Dollar kosten, allein für die nächsten Tage waren 17 Besichtigungstermine anberaumt. Doch noch bevor der erste Interessent die Räume betreten hatte, konnte die Maklerfirma die Akte wieder schließen. Ein Käufer hatte telefonisch zugeschlagen, binnen Stunden die nötigen Unterlagen übermittelt und 520 000 Dollar angewiesen - finanziert komplett aus Eigenkapital und ohne sein neues Zuhause je gesehen zu haben.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusImmobilien
:Kostenrisiko Eigenheim

Der Bau oder Kauf eines Hauses ist für viele die größte Investition ihres Lebens. Warum fast alle großen Fehler gleich am Anfang gemacht werden und wieso junge Familien besonders umsichtig sein müssen, erklärt Immobilienexperte Peter Burk.

Interview von Marianne Körber

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: