Wirtschaftskrise hin und politische Weltlage her: Wenn es um Urlaubsreisen geht, verstehen die Deutschen keinen Spaß. Das heißt: Sie wollen sich den Spaß auf keinen Fall verderben lassen. Lieber sparen sie anderswo. Zu diesem Schluss kommt die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), die mit ihrer Reiseanalyse jährlich das Urlaubsverhalten der Deutschen erfragt. „Wir sehen, dass trotz der deutlichen Preissteigerungen für Flüge und Hotels die Urlaubsreisen immer noch auf Platz zwei der Konsumprioritäten liegen, gleich nach den Lebensmitteln“, sagt Friedericke Kuhn, Projektleiterin der FUR-Reiseanalyse. Erst danach kämen die Ausgaben für Gesundheit, Wohnen und Kleidung.
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Beim Urlaub sparen die Deutschen fast zuletzt. Fernreisen sind zunehmend beliebt, und auch zum Städtetrip geht es oft mit dem Flugzeug.
Von Hans Gasser
