Tourismus:So hat die Pandemie das Reisen verändert

Lesezeit: 7 min

Tourismus: Dem kalten Corona-Winter entfliehen und stattdessen in der Ferne unter einer Palme am Strand entspannen — danach sehnen sich gerade viele.

Dem kalten Corona-Winter entfliehen und stattdessen in der Ferne unter einer Palme am Strand entspannen — danach sehnen sich gerade viele.

(Foto: Bea Vera/Imago Images)

Andere Länder entdecken, neue Menschen kennenlernen: Corona erschwert vieles, was einst den Reiz des Reisens ausgemacht hat. Aber die Sehnsucht nach der Ferne ist immer noch da.

Von Sonja Salzburger

Langsam und leise surrend wie ein Staubsauger rollt Jeeves durch die Gänge des NYX-Hotels in München-Sendling zu Zimmer 114, um salzige Snacks und gekühltes Bier auszuliefern. Am Aufzug drängelt er sich vor: "Kann ich bitte zuerst rein?", erscheint auf dem großen Touchscreen des Roboters. Als er am Ziel angekommen ist, klingelt das Zimmertelefon, und eine Frauenstimme teilt den Gästen mit, dass sie ihre Bestellung entgegennehmen können. Jeeves erwartet kein Trinkgeld, und was viel wichtiger ist: Er scheidet sicher keine Aerosole aus, mit denen er jemanden mit dem Coronavirus anstecken kann. Auch vor Schmierinfektionen muss niemand Angst haben, denn die Oberflächen des Roboters sind mit einer selbstdesinfizierenden Beschichtung versehen.

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