Unternehmenskultur:Ey, Alter!

Lesezeit: 4 min

Generationenkonflikt: Junge und alte Arbeitnehmer in einem Betrieb

Die Jungen haben frische Ideen, die Älteren die Erfahrung, diese Ideen dann auch umzusetzen.

(Foto: imago/Westend61)

Wenn Alt und Jung ihre unterschiedlichen Fähigkeiten in ein Unternehmen einbringen, steigt die Produktivität. Um das richtig umzusetzen, sind allerdings auch die Führungskräfte gefordert.

Von Andrea Rexer

In den meisten Sportarten haben es die Jüngeren leichter. Ohne großes Training zieht der 20-jährige Läufer an einem 60-jährigen vorbei. Als Segler spart sich Hendrik Brandis diesen Frust. "Beim Segeln braucht man einen erfahrenen Steuermann für die richtige Taktik. Aber vorn, wo körperlicher Einsatz gefragt ist, sind die Jungen im Vorteil", erklärt der 54-jährige Wagniskapitalgeber. Die Erfahrung, dass Jung und Alt zusammen die besten Ergebnisse abliefern können, hat er auch auf sein Unternehmen Earlybird übertragen, das Start-ups in der Frühphase finanziert. "Junge Leute trauen sich mehr ins Risiko, wir brauchen sie, weil sie uns antreiben. Aber andererseits können wir Älteren besser erste Anzeichen erkennen, wenn etwas schiefläuft - denn wir haben schon Krisen gesehen, sie nicht", beschreibt Brandis die Dynamik in seinem Team.

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