Nach Jahren der Fortschritte beim Frauenanteil in deutschen Vorständen stellt die gemeinnützige Allbright-Stiftung nun ein Jahr des Stillstands fest. Genauer gesagt: eine „Krisenlähmung“, so der Titel der gerade erschienenen Studie, die der Süddeutschen Zeitung vorab vorlag. Demnach wurden im vergangenen Jahr in den 160 größten Börsenunternehmen Deutschlands 101 Vorstandspositionen neu besetzt. Nur jeder fünfte Posten ging dabei an eine Frau. Vor einem Jahr waren es noch 32 Prozent gewesen, vor zwei Jahren sogar 37 Prozent.
Allbright-StudieDie Top-Jobs gehen wieder häufiger an Männer
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Börsenunternehmen berufen in Zeiten der Krise kaum Frauen in ihre Vorstände, das zeigt eine neue Studie. Gerade in der Autoindustrie bleiben die Männer gern unter sich.
Von Kerstin Bund
