Allbright-StudieDie Top-Jobs gehen wieder häufiger an Männer

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Männer unter sich: Bei 61 der 160 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland beträgt die Frauenquote im Vorstand: null.
Männer unter sich: Bei 61 der 160 größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland beträgt die Frauenquote im Vorstand: null. (Foto: Collage: sted/SZ, Fotos: imago)

Börsenunternehmen berufen in Zeiten der Krise kaum Frauen in ihre Vorstände, das zeigt eine neue Studie. Gerade in der Autoindustrie bleiben die Männer gern unter sich.

Von Kerstin Bund

Nach Jahren der Fortschritte beim Frauenanteil in deutschen Vorständen stellt die gemeinnützige Allbright-Stiftung nun ein Jahr des Stillstands fest. Genauer gesagt: eine „Krisenlähmung“, so der Titel der gerade erschienenen Studie, die der Süddeutschen Zeitung vorab vorlag. Demnach wurden im vergangenen Jahr in den 160 größten Börsenunternehmen Deutschlands 101 Vorstandspositionen neu besetzt. Nur jeder fünfte Posten ging dabei an eine Frau. Vor einem Jahr waren es noch 32 Prozent gewesen, vor zwei Jahren sogar 37 Prozent.

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