Caring Companies:Die perfekte Firma

Alltagsleben der Tembé-Indianer im Amazonasgebiet

Firmen wollen aus Überzeugung nachhaltig agieren, die Umwelt genauso im Blick haben wie Tierwohl und Menschenrechte. Doch können sie auch den Regenwald retten?

(Foto: Rodrigo Abd/dpa)

Nachhaltig aber bitte auch Gewinn bringend: Von Unternehmen wird einiges gefordert. Sie sollen Frauen fördern, für flache Hierarchien sorgen und für vegane Mahlzeiten in der Betriebskantine. Müssen es Firmen allen recht machen?

Von Viola Schenz

Wie man es besser nicht machen sollte, zeigt Mark Zuckerberg gerade den knapp drei Milliarden Nutzern und dem Rest der Welt. Seit Jahren hagelt es Kritik an seinem Konzern: Facebook gebe ohne Einwilligung Daten an Dritte weiter, nutze sie hemmungslos für personalisierte Werbung, fördere Verleumdung und Hass und zahle obendrein viel zu wenig Steuern. Doch der Vorstandsvorsitzende und Multimilliardär beschäftigt sich lieber mit der Zukunft. Er verkündete gerade einen Kurswechsel, benennt Facebook in Meta um. Die neue Dachmarke soll für eine neue Identität stehen. Ab sofort führe er kein Social-Media-Unternehmen mehr, sondern einen Konzern, der Technologie baue, die Menschen verbinde. Doch viele Menschen reagieren irritiert bis verärgert auf die Namensänderung, vermuten, der neue Name solle nur von alten Problemen ablenken - schlecht für das Image von Facebook. Dazu kommt, dass Zuckerbergs ehemalige Produktmanagerin Frances Haugen derzeit durch die Welt reist und die "Betriebssünden" des 59 000-Mitarbeiter-Konzerns ausplaudert und anprangert.

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