Natürlich sind das alles erst einmal nur Worst-Case-Szenarien, entworfen für den Ernstfall. Aber sie sind nicht besonders beruhigend, denn es geht schließlich um die Frage, was im Falle eines größeren Krisenfalls – zum Beispiel bei einem Kriegsausbruch an der Nato-Ostflanke – in Deutschland passieren würde. Welche Konsequenzen hätte das für die Wirtschaft und ihre Unternehmen? Und ist die Wirtschaft überhaupt auf eine Situation vorbereitet, die sie eigentlich nicht kennt?
VerteidigungsfallWie sich deutsche Unternehmen auf Krieg und Krisen vorbereiten
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Lebensmittel, Transport, Energie: Im Verteidigungsfall muss alles weiter funktionieren. Deswegen stellen sich Konzerne wie Lidl, Audi, EnBW und große Lkw-Hersteller auch auf das Schlimmste ein.
Von Thomas Fromm, Michael Kläsgen, Stephan Radomsky und Nakissa Salavati