Uniper und Lufthansa:Wenn der Staat die Kontrolle übernimmt

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Uniper und Lufthansa: Während der Hochphase der Corona-Lockdowns musste die Lufthansa am Boden bleiben: Der Staat kam zu Hilfe.

Während der Hochphase der Corona-Lockdowns musste die Lufthansa am Boden bleiben: Der Staat kam zu Hilfe.

(Foto: Daniel Bockwoldt/picture alliance/dpa)

Wird ein Unternehmen verstaatlicht, muss es ganz schön große Probleme haben. So wie jetzt Uniper. Richtig interessant aber wird es erst, wenn der Bund seine Anteile irgendwann wieder loswerden will.

Von Thomas Fromm

Um zu verstehen, warum selbst in einer freien Marktwirtschaft Verstaatlichungen kein Tabu sind, muss man zurückgehen bis in die Zeit der Finanzkrise. Der 15. September 2008 war der Tag, an dem die US-Investmentbank Lehman Brothers zusammenbrach und das Weltfinanzsystem an den Rand des Kollapses trieb. Die Schockwellen aus New York gingen um den Globus - und damit auch die Erkenntnis, dass, wenn es ganz dumm läuft, in der Wirtschaft alles mit allem zusammenhängen kann.

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