Vor dreieinhalb Jahren stand Deutschlands größter Gasimporteur vor der Pleite und musste verstaatlicht werden. Nun ist Uniper bereit für die Privatisierung – vielleicht sogar über einen Börsengang. Je nachdem, wie viel die Bundesregierung erlöst, könnten am Ende die Rettungsmilliarden wieder hereinkommen. Doch selbst wenn ein Minus bleibt: Mit dem Einstieg hat die damalige Ampelregierung die richtige Entscheidung getroffen. Und genauso richtig ist es, dass sich jetzt die schwarz-rote Regierung nicht komplett von dem Konzern mit 7200 Beschäftigten trennen möchte. Stattdessen will Berlin einen 25-Prozent-Anteil behalten.
MeinungEnergieZum Glück bleibt der Staat an Uniper beteiligt

Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf
Lesezeit: 2 Min.

Die Regierung hat Deutschlands größten Gasimporteur vor der Pleite gerettet, will den Konzern aber nun privatisieren. Allerdings nicht komplett, und das ist auch gut so. Ärger droht nur bei einem Thema: der Kernkraft.
