MeinungEnergieZum Glück bleibt der Staat an Uniper beteiligt

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Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf

Lesezeit: 2 Min.

Rohre von Unipers Walchenseekraftwerk in Bayern: Die Regierung verkauft den Düsseldorfer Konzern.
Rohre von Unipers Walchenseekraftwerk in Bayern: Die Regierung verkauft den Düsseldorfer Konzern. Manfred Neubauer

Die Regierung hat Deutschlands größten Gasimporteur vor der Pleite gerettet, will den Konzern aber nun privatisieren. Allerdings nicht komplett, und das ist auch gut so. Ärger droht nur bei einem Thema: der Kernkraft.

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Vor dreieinhalb Jahren stand Deutschlands größter Gasimporteur vor der Pleite und musste verstaatlicht werden. Nun ist Uniper bereit für die Privatisierung – vielleicht sogar über einen Börsengang. Je nachdem, wie viel die Bundesregierung erlöst, könnten am Ende die Rettungsmilliarden wieder hereinkommen. Doch selbst wenn ein Minus bleibt: Mit dem Einstieg hat die damalige Ampelregierung die richtige Entscheidung getroffen. Und genauso richtig ist es, dass sich jetzt die schwarz-rote Regierung nicht komplett von dem Konzern mit 7200 Beschäftigten trennen möchte. Stattdessen will Berlin einen 25-Prozent-Anteil behalten.

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Uniper ist größter Gasimporteur des Landes. Nach Russlands Lieferstopp musste der Konzern mit Milliarden gerettet werden. Firmenchef Lewis spricht über die Zukunft des klimaschädlichen Erdgases – und über die von Unipers Atomkraftwerken.

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